Eine Rolligarage für Frau B.

Eine Rolligarage für Frau B.

Zielgruppe

Kontaktdaten

Gemeinschaftsbüro Albert-Schweitzer-Viertel
Albert-Schweitzer-Straße 4
21423 Winsen
Telefonnummer: 
04171/606564
Faxnummer: 
04171/606496
Projektbeschreibung

Im Albert-Schweitzer-Viertel leben auch Menschen mit Behinderungen, obwohl dieses keine barrierefreien Wohnhäuser hat. Als von der Krankenkasse ein Elektrorollstuhl für die schwer gehbehinderte Frau B. bewilligt wurde, forderte die Krankenkasse jedoch, dass bevor der Rollstuhl geliefert werden könne, eine Unterbringung für diesen gebaut wird. Da man den Rollstuhl nicht in die Wohnung bringen kann, da diese nur über Treppen erreichbar ist, musste extra ein kleines Häusschen mit Stromanschluss gebaut werden. Dank der Finanzierung durch die Milde Stiftung St. Georg, konnte besagtes Häusschen auch errichtet werden.

Das Albert-Schweitzer-Viertel hat keine barrierefreien Wohnhäuser, was Menschen mit Behinderungen vor große Probleme stellt. Als ein Elektrorollstuhl für eine gehbehinderte Bewohnerin bewilligt wurde, musste man auch eine entsprechende Unterbringung mit Ladeanschluss bauen. Da dies durch die finanzielle Situation der Bewohner des Viertels sehr schwierig ist, musste eine Stiftung gefunden werden, die die anfallenden Kosten für den Bau der Unterbringung übernehmen würde.

Bau einer Unterbringung mit Stromanschluss für den Elektrorollstuhl

Das Finden einer Stiftung, welche die Finanzierung des Projekts unterstützt

Die Milde Stiftung St. Georg erklärte sich zur Finanzierung bereit.

Das Finden eines geeignten Platzes zum Errichten einer Unterbringung

Durch die Absprache mit der Stadt und der Hausverwaltung konnte man sowohl eine Genehmigung, als auch einen geeigneten Platz finden.
Name des Projektgebietes: 
Winsen (Luhe), Albert-Schweitzer-Viertel
Stadttyp: 
Mittelstadt (20.000 - 100.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
491
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
ja
Zeitraum (aufgenommen / beendet): 
01.01.2009
Quelle / Anmerkungen: 
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet geprägt durch: 
Hohe Einwohnerdichte, Erhöhter Modernisierungsbedarf bei Wohngebäuden, Wenig attraktives Wohnumfeld, Anonyme Frei- und Grünflächen mit Defiziten in der Aufenthaltsqualität, Vernachlässigte Spielanlagen, Sportplätze, Kleingartenkolonien, Fehlende Infrastruktur (Soziales, Kultur, Bildung, Sport, Freizeit und Verkehr), Bauliche Mängel in der vorhandenen Infrastruktur, Schlichtwohnungsbau vorhanden, Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter, Ein schlechtes Gebietsimage, Zunahme von Transferleistung
Merkmale des Projektgebietes: 

Jugendliche/junge Erwachsene (bis 26 Jahre)

Anmerkung: 
Das Albert-Schweitzer-Viertel ist ein im Verhältnis zur Stadt Winsen sehr junges Viertel. Viele Bewohner sind Jugendliche bzw. junge Erwachsene.

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Anmerkung: 
Im Albert-Schweitzer-Viertel leben im Vergleich zur Stadt Winsen viele Menschen mit Migrationshintergrund. Die angegebenen 47% beziehen sich hierbei lediglich auf Bewohner, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Rechnet man die Bewohner mit doppelter Staatsbürgerschaft hinzu, so liegt der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund bei 67%
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