Sozialräumliche Prävention in Netzwerken (SPIN):
Implementierung des Programms "Communities That Care (CTC)" in Niedersachsen

Im Rahmen des Projektes "SPIN - Sozialräumliche Prävention in Netzwerken" adaptiert
die
LAG Soziale Brennpunkte
Nds. e. V. in Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen das Steuerungsinstrument für die Präventionsarbeit "Communities That Care - CTC" und setzt dies erstmals in Niedersachsen modellhaft ein.
Das in den
USA entwickelte Programm hat die sozialräumliche Steuerung der Prävention von jugendlichem Problemverhalten in den Bereichen Gewalt, Kriminalität, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Schulabbruch und frühe Schwangerschaften zum Gegenstand.
CTC geht von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Wirkung und das Zusammenspiel verschiedener Risiko- und Schutzfaktoren in den vier Bereichen Familie, Schule, Wohnumfeld, sowie den Peer-Groups der Jugendlichen aus.
In der Projektlaufzeit von
SPIN von 2009 - 2012 wird
CTC in drei Modellstandorten in Niedersachsen erprobt.
Partnerschaften:
- Landespräventionsrat Niedersachsen
- Fachhochschule Köln - Fakultät für angewandte Sozialwissenschaft (Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation)
- arpos Institut Sozialwissenschaften für die Praxis, Hannover (Schülersurvey)
- Nederlands Jeugd Instituut (NJI), Utrecht, NL (Beratung und Unterstützung)
Lenkungskreis auf Landesebene:
- Landespräventionsrat Niedersachsen
- LAG Soziale Brennpunkte Nds. e.V.
- Niedersächsisches Justizministerium
- Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit
- Niedersächsisches Kultusministerium
- Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Integration
Finanzierung
SPIN wird finanziert durch Mittel des Niedersächsischen Ministeriums für Justiz und des Nds. Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit; der Europäischen Union (Rahmenpartnerschaft Kriminalprävention und Kriminalitätsbekämpfung), sowie der Klosterkammer Hannover.
www.spin-niedersachsen.de
Was ist Communities That Care – CTC? (283
KB)