Untertitel / Slogan: 
Eine Nachbarschaft, in der man sich umeinander kümmert
Ausgangslage / Problem: 

SeniorInnen sind durch ihr Alter in vielen verschiedenen Lebenslagen überfordert. Viele Aufgaben, sei es im Haushalt oder Draußen, werden Ihnen zu viel oder sie können es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Der Körper macht mit zunehmenden Alter nicht mehr so mit, wie man möchte. Durch Begleitung wird einiges leichter!

Vorlesen, Handarbeit, Spaziergänge, Kochen und Kreatives – so vielfältig ist dabei das Angebot der Seniorenbegleiter. Nach Absprache leisten diese auch Hilfestellungen bei Behördengängen und Arztbesuchen oder machen Fahrdienste und Einkäufe.

Projektanschrift: 
win e.V., Quartierstreff Wiesenau
Untertitel / Slogan: 
Übertragung der Richtlinien zur Gemeinwesenarbeit der Stadt Verden in die Praxis
Ausgangslage / Problem: 

Im Wohngebiet Verden-Ost hat im August 1993 der Bürgertreff am Hoppenkamp seine Arbeit aufgenommen. Die Einrichtung befindet sich in städtischer Trägerschaft.
Aufgrund der positiven Erfahrungen in Verden-Ost beschloss die Stadt in Zusammenarbeit mit den beiden Kirchengemeinden, Dom und St. Johannis, und der Kreisbaugesellschaft des Kreises Verden mbH im Wohngebiet Maulhoop Gemeinwesenarbeit zu installieren. Das Haus am Oderplatz wurde im September 1997 eröffnet. Zurzeit hat die Kirchengemeinde St. Johannis die Trägerschaft für das Haus.
Zusätzlich entwickelte sich in dieser Zeit die Gemeinwesenarbeit im Wohngebiet am Stadtwald über verschiedene Projekte wie den Fridolin, Treffpunkt Wohnung Niedersachsenring, Bürgerservice Niklas, MobilE bis hin zur Stadtwaldfarm, die im Oktober 2013 eröffnet wurde. Die Trägerschaft für die Farm hat Fokus gGmbH übernommen.
In Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wird versucht, die Lebensqualität vor Ort zu steigern und die das Gemeinwesen beeinträchtigenden Probleme aufzugreifen und langfristig zu lösen. Ein wichtiger Teil der Gemeinwesenarbeit ist die Aktivierung der Menschen vor Ort, damit sie sich selbst für die Verbesserung ihrer Lebensqualität einsetzen.

In allen Stadtteilen haben engagierte Bewohnerinnen und Bewohner Fördervereine und Initiativen zur Unterstützung der Gemeinwesenarbeit gegründet. Aktuell wird die Gemeinwesenarbeit in dem Wohngebiet "Moorstraße" durch die Kirchengemeinde St. Nikolai neu aufgebaut. Dort soll ein Begegnungszentrum entstehen.

Die oben genannten Gebiete gelten in der Stadt Verden als soziale Brennpunkte. In diesen Gebieten ist kaum eine Infrastruktur vorhanden. Der Wohnungsbaubestand ist gekennzeichnet durch Wohnblöcke und Mehrfamilienhäuser in mehr oder weniger gutem Zustand. In allen Wohngebieten leben über 30 Nationalitäten und Kulturen auf engem Raum zusammen. Die Bewohnerschaft ist geprägt durch Arbeitslosigkeit, hoher Migrantenanteil, Familien mit geringem Einkommen, älteren Menschen und vielen Familien, die Transferleistungen vom Landkreis erhalten.
Außer den oben genannten Begegnungszentren gibt es keine weiteren Bildungsstätten, wie Kitas oder Schulen. Einzig im Wohngebiet "Maulhoop" ist eine Kindertagesstätte direkt im Wohngebiet angesiedelt. Eine Nahversorgung durch Ärzte, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten und andere Dienstleister gibt es kaum.
Spiel- und Sportanlagen, kulturelle Angebote, Grünanlagen und Freiflächen, die den Bewohnern als Treffpunkte dienen könnten, um sich zu begegnen und näher kennen zu lernen, sind fast nicht vorhanden.
Da die Wohnungen oftmals günstiger und größer sind als in anderen Stadtteilen, bleibt den Bewohnern wenig Wahlmöglichkeit bei der Wohnungssuche. Somit sehen sie sich auch häufig mit einem schlechtem Gebietsimage konfrontiert.

Projektanschrift: 
Verden vernetzt
Untertitel / Slogan: 
Hört, hört! Hörbuchkoffer kommt in Wiesenau ins Rollen!
Ausgangslage / Problem: 

Warum ein Hörbuchkoffer? Wer vielleicht viel zu Hause ist, Schwierigkeiten mit dem Lesen hat oder einfach genießt, wenn vorgelesen wird, kann sich Geschichten frei Haus kommen lassen. Menschen, die in jüngeren Jahren gerne geschmökert haben, müssen nicht auf Geschichten verzichten. Und vielleicht finden sich dann ja auch mehrere SeniorInnen zusammen, die gemeinsam Geschichten hören wollen – quasi Kultur im Wohnzimmer!

Projektanschrift: 
win e.V., Quartierstreff Wiesenau
Untertitel / Slogan: 
"Der grüne Daumen"
Ausgangslage / Problem: 

Wir bekamen etliche Pflanzen gespendet. Was tun wir jetzt damit, war unser Gedanke. Daraufhin suchten wir einen passenden Platz, um einen kleinen Garten anzulegen. Die Helgoländer waren von unserer Idee begeistert. Die Bewohner mit Migrationshintergrund fühlten sich angesprochen, bei diesem Projekt mitzuwirken.
Auch unsere Kleinen beteiligen sich daran mit viel Freude und Fleiß.

Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport e.V.
Untertitel / Slogan: 
Internationale Gruppe lernt den Umgang mit dem Computer
Ausgangslage / Problem: 

Durch ein Gespräch mit Bewohnern der Helgolandstraße ergab sich, dass viele keine oder wenig Computerkenntnisse haben. Das brachte uns zu dem Entschluss, daraus ein Projekt zu machen.

Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport e.V.
Untertitel / Slogan: 
Miteinander reden und lernen
Ausgangslage / Problem: 

In Langenhagen/ Wiesenau leben viele Flüchtlinge, die noch nicht gut deutsch sprechen können. Doch die deutsche Sprache ist in Deutschland der Schlüssel zu allem. Neben dem Sprachkurs, den der Quartierstreff Wiesenau auch anbietet, soll das Talk - Café einen Ausgleich schaffen, indem er eine Bewegungsmöglichkeit zwischen Deutschen und Flüchtlingen schafft.
Jeder Mensch braucht Kontakt zu anderen und die Flüchtlinge haben es nicht so einfach selbstständig Kontakte zu knüpfen. Durch das Talk Café lernen Sie viele Deutsche und auch andere geflüchtete Menschen kennen. So kommen Sie mehr dazu mit anderen zu sprechen und auch die deutsche Sprache regelmäßig anzuwenden.
Unter der Woche sind viele Menschen zeitlich sehr eingespannt, deswegen ist das Talk- Café immer am Wochenende. Geflüchtete Menschen haben unter der Woche auch viel zu tun mit Behördengängen oder ähnlichem und haben eher am Wochenende Zeit. Doch selber können Sie bestimmte Aktivitäten nicht machen, das Sie einerseits die deutsche Sprache noch nicht gut beherrschen oder aber einfach keine anderen Menschen kennen. Durch gemeinsame Aktivitäten lernen Sie nicht gezwungen wie im Sprachkurs deutsch, sondern "nebenbei".

Projektanschrift: 
win e.V., Quartierstreff Wiesenau
Untertitel / Slogan: 
Gestaltung eines Gartens der Begegnung für die Menschen im Stadtteil
Ausgangslage / Problem: 

Neustadt-Heese ist ein Stadtteil Celles mit besonderem Förderbedarf. Der Anteil der Transferleistung beziehenden Menschen ist verhältnismäßig hoch. Durch verschiedene Maßnahmen – so durch die Stadtteilsanierung mit Hilfe des Projektes Soziale Stadt – hat sich die Situation in den vergangenen Jahren positiv verändert, so ist z.B. die Straßenkriminalität überproportional gesunken.
Dennoch bedarf es weiterer Anstrengungen, die Lebensqualität für alle im Stadtteil lebenden Menschen zu erhöhen. Daher wurde das Projekt Quartiersmanagement in Stadtteilmanagement überführt und verstetigt. Vom Stadtteilbüro MITTENDRIN aus greifen die beiden Stadtteilmanagerinnen Bedarfe und Ideen aus dem Stadtteil auf und führen diese als Projekte durch bzw. unterstützen sie.

Projektanschrift: 
Stadtteilmanagement Neustadt-Heese der Stadt Celle
Untertitel / Slogan: 
Gemeinsam bauen, gärtnern, feiern
Ausgangslage / Problem: 

Im Jahre 2015 sind bei Veranstaltungen und beim gemeinschaftlichen
Gärtnern einige Defizite deutlich geworden. Die
Unterbringungsmöglichkeiten für Geräte und andere Materialien erwiesen
sich als unzureichend. Die sanitären Anlagen der ehemaligen Teutoburger
Schule sind nicht immer zugänglich. Es fielen Veranstaltungen aus, weil
ein Wetterschutz für die Bühne fehlte.
Des weiteren gab es eine Anfrage der Kita Lutherkirche, ob sie einen
Teil des Geländes für das Gärtnern mit Kindern nutzen könnten.

Projektanschrift: 
Bürgergarten Rosenplatzviertel e.V.
Untertitel / Slogan: 
Ein Jugend-Musical aus und mit der Weststadt Göttingens
Ausgangslage / Problem: 

Die Weststadt ist einer der ärmsten Stadtteile Göttingens. Es sind sehr viele Nationalitäten und Kulturen vertreten, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Am Stadtrand gelegen, eingebettet zwischen Gewerbe und Handel und von Hauptverkehrsstrecken durchzogen ist die Weststadt als Wohnviertel wenig attraktiv.
Auf Initiative des Kulturzentrums musa e.V. trafen sich deshalb 1995 erstmals Initiativen und soziale Einrichtungen der Weststadt zum Zweck des gegenseitigen Kennenlernens. Seitdem finden monatliche Treffen statt, in denen Projekte organisiert, Erfahrungen ausgetauscht, Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Meilensteine in der Geschichte der Weststadtkonferenz sind: das erste Weststadtfest (1996), das Spielumfeldprogramm (1998), die Weststadt-Revue als erstes Bühnenprojekt (2001), die Einrichtung des Weststadtbüros (2007), die Aufnahme von Teilen der Weststadt in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ (2009) und die Einrichtung eines großen Stadtteilzentrums (2011).

Projektanschrift: 
Kulturzentrum musa e.V.
Untertitel / Slogan: 
interkulturelle Begegnung beim Kochen und Essen an Feuerschale und Küchenhexe
Ausgangslage / Problem: 

Hannover-Sahlkamp ist ein Stadtteil, in dem bereits Bürger aus 60-70 Nationen leben. Hinzugekommen ist ein Flüchtlingswohnheim im benachbarten Stadtteil Vahrenheide und Geflüchtete die bei ihren Verwandten im Wohnquartier leben.
Diese Familien in das Leben im Stadtbezirk zu integrieren ist eine große Herausforderung. Es gibt noch große sprachliche, soziale und kulturelle Barrieren. Hier möchte der Stadtteilbauernhof einen Treffpunkt schaffen, der bisherige Besucher aus dem Wohnquartier und neu hinzugezogene in Kontakt bringt. Der Kennlernprozess bedarf der Moderation, da die verschiedenen ethnischen Gruppen sonst unter sich bleiben und eine Mischung nicht statt findet. Die deutschen Familien, die den Bauernhof besuchen haben Angst vor Krankheiten, gewalttätigen Übergriffen und Überfremdung. Die Familien in der Flüchtlingsunterkunft haben große Scheu an Orte zu gehen, die sie nicht kennen und zu denen sie nicht deutlich eingeladen und abgeholt werden. Das soll hier geschehen.
Der Kontakt des Bauernhofs zur Flüchtlingsunterkunft mit seinen Bewohnern und den Sozialarbeitern ist hergestellt. Jetzt ist es nötig diesen Treffpunkt außerhalb der Unterkunft im Stadtteil zu schaffen und hier gezielte Begegnungen zu initiieren. Die Outdoorküche wird gemeinsam aufgebaut und gestaltet. Die Mithilfe der Eltern beim Ausbau der Küche wird ein Anfang sein, kulturelle Barrieren zu überwinden, das gemeinsame Kochen und Verzehren von Gerichten aus verschiedenen Ländern, Tee- und Mokkanachmittage u.s.w. ermöglichen den deutschen Besuchern die Traditionen aus anderen Ländern kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen. Der erste Schritt dazu ist ein gemeinsames Dach mitten auf dem Bauernhof.

Projektanschrift: 
Stadtteilbauernhof