Naturfreundejugend in der Weststadt
Handlungsfelder
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Projektbeschreibung
Unser Projekt Naturfreundejugend in der Weststadt im Rahmen des gemeinsamen Vorhabens „Jugendverbände in der Weststadt“ verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche in der Braunschweiger Weststadt nachhaltig zu erreichen, ihre Teilhabe zu fördern und positive Entwicklungsräume zu schaffen. Konkret sollen:
niedrigschwellige, kostenfreie Freizeit- und außerschulische Bildungsangebote etabliert werden,
Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen und gemeinschaftliches Engagement gestärkt werden,
neue Zugänge zu bestehenden Angeboten der Jugendverbände in Stadt und Region eröffnet werden und
Kooperationen mit lokalen Akteuren im Stadtteil verstetigt werden.
Das Projekt versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Armutsprojekt, sondern als positive Einladung an alle Kinder und Jugendlichen im Stadtteil, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Eine Stigmatisierung soll vermieden werden.
Im Jahr 2025 haben wir uns als Mitgliedsverband im Jugendring Braunschweig e.V. gemeinsam mit dem Jugendring und weiteren seiner Mitgliedsverbände intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen Braunschweigs besser erreicht und unterstützt werden können. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass Armut auf kommunaler Ebene nicht beseitigt, sondern nur in ihren Folgen gemildert werden kann. Ziel muss es daher sein, Teilhabechancen zu stärken und Zugänge zu Bildung, Freizeit und sozialer Teilhabe zu schaffen.
Nach einem fachlichen Input zum Jahresbeginn (u.a. zu Ursachen, Folgen, ungleichen Infrastrukturen sowie Scham- und Zugangshürden) haben wir gemeinsam begonnen, konkrete Handlungsperspektiven zu entwickeln und uns entschieden, uns auf die Weststadt zu fokussieren – dem Stadtteil, der in Braunschweig am stärksten von Kinder- und Jugendarmut betroffen ist.
Laut dem Sozialbericht der Stadt Braunschweig von 2022 lebt im Planungsbereich Weststadt Nord fast jedes zweite Kind in Armut (44,7 %). Auch im Planungsbereich Weststadt Süd liegt die Quote mit 37,9 % deutlich über dem städtischen Durchschnitt (14,3 %) und dem Bundes- und Landesdurchschnitt (12,5 %). Die tatsächliche Betroffenheit ist vermutlich sogar noch höher, da der Sozialbericht ausschließlich Familien im Bürgergeldbezug berücksichtigt – nicht jedoch Familien, die knapp über der Anspruchsgrenze für Transferleistungen liegen.
Projektkosten für den Zeitraum 2026 - 2028
2026 gesamt: 1.875 €
Honorarkosten 810,00 € (54 Stunden a 15€)
Verbrauchsmaterial 265,00 €
Reisekosten 50,00 €
Öffentlichkeitsarbeit 350,00 €
Über 410 € Anschaffungen/ Herstellung/Gegenstände (o.Steuern) 400,00 €
2027 gesamt: 4.375 €
Honorarkosten 2.175,00 € (145 Stunden a 15€)
Verbrauchsmaterial 900,00€
Reisekosten 250,00 €
Öffentlichkeitsarbeit 200,00 €
Über 410 € Anschaffungen/ Herstellung/Gegenstände (o.Steuern) 850,00 €
2028 gesamt: 3.750 €
Honorarkosten 2.105,00 € (140 Stunden a 15€)
Verbrauchsmaterial 900,00€
Reisekosten 250,00 €
Öffentlichkeitsarbeit 200,00 €
Über 410 € Anschaffungen/ Herstellung/Gegenstände (o.Steuern) 300,00 €
