MobilE - mobile Gemeinwesenarbeit

MobilE - mobile Gemeinwesenarbeit
Aufbau von Gemeinwesenarbeit in Verden im Wohngebiet am Stadtwald.

Zielgruppe

Kontaktdaten

MobilE
Große Straße 40
27283 Verden (Aller)
Telefonnummer: 
0152 38526595
Emailadresse: 
Projektbeschreibung

Im Wohngebiet Niedersachsenring sollen mit und für die Bewohnerinnen und Bewohner das Gebietes Angebote, Aktivitäten und Projekte entwickelt und umgesetzt werden, um die Wohn- und Lebensbedingungen in diesen Stadtteil für die verschiedenen Zielgruppen zu verbessern. Angedacht sind zum Beispiel Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung, Beratung, Weitervermittlung und Unterstützung bei persönlichen, familiären und beruflichen Problemen, aber auch Angebote im Freizeit- und Kreativbereich.

Gleichzeitig soll eine Identifikation der Menschen mit ihrem Stadtteil erreicht werden, sie sollen sich selbst in ihrem Stadtteil engagieren und ihre Interessen durchsetzen. Geplant ist die Gründung eines Beirates, in dem die unterschiedlichen Nationalitäten und Altersgruppen vertreten sind.

Durch das Projekt sollen die Interessen der Bewohnerschaft und der Stadt gebündelt werden, um gemeinsam eine Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft zu erreichen.

Da in diesem Gebiet keine Räumlichkeiten vorhanden sind, die für eine Stadtteilarbeit genutzt werden können und die Wohnungsbaugesellschaft es ablehnt, dafür eine Wohnung zur Verfügung zu stellen, soll das Projekt durch einen Doppeldeckerbus als mobile Einrichtung unterstützt werden.

Der Bus ist in verschiedene Bereiche gegliedert, so dass er von allen Generationen genutzt werden kann. Die Menschen können sich treffen, miteinander spielen, kochen, unterhalten oder sich einfach nur kennen lernen. Ebenso bietet der Bus Möglichkeit für Beratungs- und Bildungsangebote. Er kann von den Bewohnerinnen und Bewohner und den pädagogischen Fachkräften für die jeweiligen Zwecke genutzt werden
Durch den Einsatz und die Nutzung des Busses als Anlaufstelle mit verschiedenen Standorten im Wohngebiet hat die pädagogische Fachkraft die Möglichkeit, jederzeit vor Ort zu sein und an unterschiedlichen Stellen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in Kontakt zu treten. „Der Bus kommt“ auf die Menschen zu und hilft ihnen, Ängste und Hemmschwellen zu überwinden, eine Einrichtung aufzusuchen, in der sie und ihre Bedürfnisse und Interessen ernst genommen werden.

Das Gebiet Niedersachenring ist ein sozialer Brennpunkt in der Stadt Verden. In diesem Gebiet ist keine soziale Infrastruktur vorhanden. Möglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner sich zu treffen und kennen zu lernen, sind nicht gegeben. Die Bewohnerstruktur ist geprägt durch Arbeitslosigkeit, Familien mit geringem Einkommen, MigrantInnen, AussiedlerInnen, älteren Menschen und vielen Familien, die Unterstützung durch den Fachdienst Jugend und Familie erhalten.
Infrastrukturell ist das Gebiet schlecht erschlossen. Es gibt keine Ärzte und Apotheken und kaum Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Der Leerstand der Wohnungen wechselt mit hoher Mieterfluktuation. Zunahme von Drogenkonsum und Kriminalität.

Aktivierung der BewohnerInnen, sich für das Gebiet und ihre Interessen einzusetzen

Gründung von Interessens- und Arbeitsgruppen

Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen der Menschen im Stadtteil

Angebote zur Freizeitgestaltung, dezentrale Bildungs- und Beratungsangebote, mobiler Verkaufsstand

Imageverbesserung des Wohngebietes, keine Ausgrenzung durch Wohnen und Leben in diesem Stadtteil

durch Stadtteilfeste
Name des Projektgebietes: 
Verden (Aller) / Wohngebiet am Stadtwald
Stadttyp: 
Mittelstadt (20.000 - 100.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
2200
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
nein
Quelle / Anmerkungen: 
Einwohnermeldeamt Stadt Verden
Abgrenzung des Projektgebietes: 
Einzugsgebiet: Niedersachsenring, Goethestraße, Schillerstraße, Nelly-Sachs-Weg, Behrensweg, Alma-Rogge-Weg, Agnes-Migel-Straße, Lessingsstraße, Adelbert-Stifter-Straße, Kleiststraße, Waldweg, Ahornweg, Brunnenweg, Eichenweg
Projektgebiet geprägt durch: 
Wenig attraktives Wohnumfeld, Schlechte Nahversorgung (Waren, Dienstleistungen, medizinische Versorgung), Anonyme Frei- und Grünflächen mit Defiziten in der Aufenthaltsqualität, Vernachlässigte Spielanlagen, Sportplätze, Kleingartenkolonien, Fehlende Infrastruktur (Soziales, Kultur, Bildung, Sport, Freizeit und Verkehr), Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter, Kaum / nichtvorhandene lokale Ökonomie, Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur, Fehlende Arbeitsplätze und Beschäftigungsangebote, Fehlende Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote
Merkmale des Projektgebietes: 

Ausländische Bewohner/innen

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Anteil Kinder (bis 14 Jahre)

Anteil der älteren Bewohner/innen (ab 60 Jahre)

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