Gemeinschaft Hasport vernetzt Paten

Gemeinschaft Hasport vernetzt Paten
Multikulturelles Patenschaftsprojekt für sozial benachteiligte Personen

Kontaktdaten

Gemeinschaft Hasport e.V.
Helgolandstraße 11c
27755 Delmenhorst
Telefonnummer: 
04221 9164332
Projektbeschreibung

Das Projekt soll die Verständigung und das Verständnis der Menschen aus 12 Kulturkreisen, die im Bereich der Helgolandstraße wohnen, fördern und durch eine vernetzende Struktur der Patenschaften integratives Zusammenleben ermöglichen. Vor allem braucht es eine hauptamtliche Kraft, die den steigenden, komplexen Anforderungen und der steigenden Nachfrage nach Hilfe gerecht wird. Das Ziel war und bleibt „Hilfe zur Selbsthilfe“ und dieses Ziel wurde und wird auch weiterhin durch ein großes Netzwerk mit allen sozialen Institutionen in Delmenhorst bewerkstelligt und kann dann noch weiter intensiviert werden.


Ergänzung Projektjahr 2019:

Viele ehemalige Flüchtlinge haben den Status "Aufenthalt" erhalten und sind nun in den Stadtteil gezogen. Neben den bisherigen Aktivitäten wird es eine wichtige Aufgabe sein, diese Menschen zu unterstützen - von Behördengängen über vorlesen von Briefen bis zur Hilfe beim Ausfüllen von Formularen. Ideen gibt es viele so wie z.B. das Projekt „Geben und Nehmen“ (Kleidertausch). Auch für die vielen zugezogenen Kinder ist schon einiges in Planung: Koch- und Back- Projekt mit Kindern für Kinder, Verschönerung unseres Containers durch Bemalung der Kinder, Basteln mit Kindern, Disc Golf Kurs für Kinder. (Übersicht der bisherigen Projekte 2016 – 2019, siehe Anhang).

Die Gemeinschaft Hasport e.V. ist ein 0rtsteil von Delmenhorst. In der Helgolandstraße, Seestrasse sind 450 Wohneinheiten in Wohnblocks a 6 Wohneinheiten und einem Wohnhaus mit ca. 70 Wohnungen. Insgesamt wohnen 1.450 Menschen aus 12 Kulturkreisen auf dem Gelände und es werden 10 verschiedene Sprachen gesprochen. Die meisten Menschen beziehen SGB II Leistungen oder sind anerkannte Asylanten. Die Gefahr in dem Gebiet, in dem die Gemeinschaft Hasport seit 19 Jahren ehrenamtlich tätig ist, ist das ständige, unterschwellig vorhandene Konfliktpotential zwischen den unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Dieses Konfliktpotential wird durch die Aktivitäten der Gemeinschaft deutlich gemindert und muss dringend durch eine kontinuierliche Arbeit einer hauptamtlichen Kraft als Zentrum und Ansprechpartner ausgeweitet werden. Das soll durch systematische Hausbesuche, Entwicklung von Informationsbroschüren, feste Informations- und Beratungsabende, vor allem dem Aufbau einer koordinativen Vernetzungsstruktur (auch PC unterstützt) gewährleistet werden. Diese Arbeit wurde bislang, und das seit 16 Jahren, in ausschließlich ehrenamtlicher Tätigkeit geleistet. Die bislang angebotenen Aktivitäten für den Bereich der Helgolandstraße reichen von Hausaufgabenbetreuung für Kinder, über Sprachkurse für Erwachsene, Kleiderkammer, Fahrradwerkstatt, Ferienkurse, Mittagsverpflegung für Kinder, bis hin zu Begleitung bei Behördengängen und Schlichtung von Nachbarschaftstreitigkeiten, um nur einige Aktivitäten zu nennen. Durch die vielen unterschiedlichen Kulturen ist es für uns eine große Herausforderung die Menschen für unsere Aktivitäten zu begeistern.


Ergänzung Projektjahr 2018:

Es geht vermehrt darum, die Konfliktlage von Migranten zu Deutschen Bewohnern nicht eskalieren zu lassen. Dies zeigen auch die Prozentzahlen im Zugewinn der AFD bei der letzten Wahl. Es ist uns wichtig, gerade den Kindern der Migranten eine gute Ausgangslage für die Integration zu bieten. Das heißt nicht, daß wir die Verständigung zwischen Deutschen und Migranten/Flüchtlinge vernachlässigen, aber ist wird vermehrt das Augenmerk auf die Konfliktlage zu legen sein, die eben jetzt immer mehr entsteht. Dieses bedarf ein höheres professionelles Verhalten, so daß wir uns uns diesbezüglich eine Weiterbildung als Unterstützung geholt haben, um die Konfliktlage schneller und zeitnah zu lösen.


Ergänzung Projektjahr 2019:

Durch den Zuzug vieler Flüchtlinge aus den Unterkünften in unsere Wohnanlage hat sich das Zusammenleben verändert. Zum Teil ist die Situation schwieriger geworden, besonders im sprachlichen Bereich.  Dadurch sind unsere Sprachkurse sehr beliebt geworden und besser besucht als in den Vorjahren. Insbesondere der Kinderanteil ist stark angestiegen. Es zeigt sich aber immer wieder, dass die Integration ein großes Problem ist.
Seit 01.01.2018 arbeiten wir erfolgreich mit dem neu gegründeten Nachbarschaftsbüro Hasport (Diakonie) zusammen.

 

Aufbau eines Patenschaftsnetzwerkes für die Angebote in der Gemeinschaft Hasport

Suche nach Paten aus unterschiedlichen Kulturen

Medien Einwurfsendungen in alle Briefkästen der Anlage Homepage Schaukasten Einwohnerversammlung/Persönliche Gespräche

Zusammen mit Paten neue Projekte zu erstellen und dafür neue Paten zu werben

Geschäftsleute und vorhandene Sponsoren zu kontaktieren, um für die Projekte interessierte Personen zu werben.

Bestehende Patenschaften mit neuen Patenschaften zu verbinden

Regelmäßige Gesprächsrunden mit den Paten Verbesserungsvorschläge

Koordination der Paten mit den bereits bestehenden Aktivitäten

Bestehende Patenschaften mit neuen Patenschaften zu verbinden

Regelmäßige Gespräche mit allen Paten Anregungen sammeln für neue Projekte

Intensive Zusammenarbeit mit der Projektleitung

aufkommende Unstimmigkeiten zu verhindern Paten zu motivieren

Finanzielle Unterstützung durch den Verein

Sponsoren suchen Finanzielle Möglichkeiten des Vereins zu klären

Integration von Menschen unterschiedlicher Kulturen durch Verständigung und einem besseren Miteinander

Sprachverbesserung

Verbesserung der Selbstständigkeit - Ausfüllen von Formularen - Behördengänge

Hilfe bei Beseitigung von Ängsten

Vertrauen aufbauen Wege aufzeichnen, wie die Angst bewältigt werden kann

Beseitigung von Vorurteilen

Kulturfeste Zusammenhalt aller Bewohner aus der Helgolandstraße und umzu durch unsere Projekte
Name des Projektgebietes: 
Delmenhorst Hasport
Stadttyp: 
Mittelstadt (20.000 - 100.000 Einwohner)
Einwohnerzahl des Projektgebietes: 
1500
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: 
nein
Zeitraum (aufgenommen / beendet): 
01.01.2018
Quelle / Anmerkungen: 
Durch Mitteilung der Wohnungsbaugesellschaft (GSG)
Abgrenzung des Projektgebietes: 
Stadtteil Delmenhorst - Annenheiderstr. und Seestraße
Projektgebiet geprägt durch: 
Fehlende Arbeitsplätze und Beschäftigungsangebote, Fehlende Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote, Zunahme von Transferleistung
Merkmale des Projektgebietes: 

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Anmerkung: 
Von uns geschätzte Zahlen ( keine Auskunft der Stadt)

Anteil Kinder (bis 14 Jahre)

Anmerkung: 
von uns geschätzte Zahlen (keine Auskunft der Stadt)

Anteil der älteren Bewohner/innen (ab 60 Jahre)

Anmerkung: 
von uns geschätzte Zahlen (keine Auskunft der Stadt)

Menschen die Transferleistungen beziehen (gesamt)

Anmerkung: 
Von uns geschätzte Zahlen (keine Auskunft der Stadt)

Davon Kinder die Transferleistungen beziehen

Anmerkung: 
Von uns geschätzte Zahlen (keine Auskunft der Stadt)

Alleinerziehende

Anmerkung: 
Von uns geschätzte Zahlen (keine Auskunft der Stadt)

Ausländische Bewohner/innen

Termin: 
21.05.2016 - 13:15
Termin: 
18.10.2016 - 10:15
Ort: 

27755 Delmenhorst

Termin: 
18.10.2016 - 10:30
Ort: 

27755 Delmenhorst

Termin: 
18.10.2016 - 10:30
Ort: 

27755 Delmenhorst

Termin: 
18.10.2016 - 10:30
Ort: 

27755 Delmenhorst

Termin: 
22.06.2018 - 13:30
Ort: 

27755 Delmenhorst

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