Untertitel / Slogan: 
Miteinander reden und lernen
Ausgangslage / Problem: 

In Langenhagen/ Wiesenau leben viele Flüchtlinge, die noch nicht gut deutsch sprechen können. Doch die deutsche Sprache ist in Deutschland der Schlüssel zu allem. Neben dem Sprachkurs, den der Quartierstreff Wiesenau auch anbietet, soll das Talk - Café einen Ausgleich schaffen, indem er eine Bewegungsmöglichkeit zwischen Deutschen und Flüchtlingen schafft.
Jeder Mensch braucht Kontakt zu anderen und die Flüchtlinge haben es nicht so einfach selbstständig Kontakte zu knüpfen. Durch das Talk Café lernen Sie viele Deutsche und auch andere geflüchtete Menschen kennen. So kommen Sie mehr dazu mit anderen zu sprechen und auch die deutsche Sprache regelmäßig anzuwenden.
Unter der Woche sind viele Menschen zeitlich sehr eingespannt, deswegen ist das Talk- Café immer am Wochenende. Geflüchtete Menschen haben unter der Woche auch viel zu tun mit Behördengängen oder ähnlichem und haben eher am Wochenende Zeit. Doch selber können Sie bestimmte Aktivitäten nicht machen, das Sie einerseits die deutsche Sprache noch nicht gut beherrschen oder aber einfach keine anderen Menschen kennen. Durch gemeinsame Aktivitäten lernen Sie nicht gezwungen wie im Sprachkurs deutsch, sondern "nebenbei".

Projektanschrift: 
win e.V., Quartierstreff Wiesenau
Untertitel / Slogan: 
Gestaltung eines Gartens der Begegnung für die Menschen im Stadtteil
Ausgangslage / Problem: 

Neustadt-Heese ist ein Stadtteil Celles mit besonderem Förderbedarf. Der Anteil der Transferleistung beziehenden Menschen ist verhältnismäßig hoch. Durch verschiedene Maßnahmen – so durch die Stadtteilsanierung mit Hilfe des Projektes Soziale Stadt – hat sich die Situation in den vergangenen Jahren positiv verändert, so ist z.B. die Straßenkriminalität überproportional gesunken.
Dennoch bedarf es weiterer Anstrengungen, die Lebensqualität für alle im Stadtteil lebenden Menschen zu erhöhen. Daher wurde das Projekt Quartiersmanagement in Stadtteilmanagement überführt und verstetigt. Vom Stadtteilbüro MITTENDRIN aus greifen die beiden Stadtteilmanagerinnen Bedarfe und Ideen aus dem Stadtteil auf und führen diese als Projekte durch bzw. unterstützen sie.

Projektanschrift: 
Stadtteilmanagement Neustadt-Heese der Stadt Celle
Untertitel / Slogan: 
Gemeinsam bauen, gärtnern, feiern
Ausgangslage / Problem: 

Im Jahre 2015 sind bei Veranstaltungen und beim gemeinschaftlichen
Gärtnern einige Defizite deutlich geworden. Die
Unterbringungsmöglichkeiten für Geräte und andere Materialien erwiesen
sich als unzureichend. Die sanitären Anlagen der ehemaligen Teutoburger
Schule sind nicht immer zugänglich. Es fielen Veranstaltungen aus, weil
ein Wetterschutz für die Bühne fehlte.
Des weiteren gab es eine Anfrage der Kita Lutherkirche, ob sie einen
Teil des Geländes für das Gärtnern mit Kindern nutzen könnten.

Projektanschrift: 
Bürgergarten Rosenplatzviertel e.V.
Untertitel / Slogan: 
Ein Jugend-Musical aus und mit der Weststadt Göttingens
Ausgangslage / Problem: 

Die Weststadt ist einer der ärmsten Stadtteile Göttingens. Es sind sehr viele Nationalitäten und Kulturen vertreten, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Am Stadtrand gelegen, eingebettet zwischen Gewerbe und Handel und von Hauptverkehrsstrecken durchzogen ist die Weststadt als Wohnviertel wenig attraktiv.
Auf Initiative des Kulturzentrums musa e.V. trafen sich deshalb 1995 erstmals Initiativen und soziale Einrichtungen der Weststadt zum Zweck des gegenseitigen Kennenlernens. Seitdem finden monatliche Treffen statt, in denen Projekte organisiert, Erfahrungen ausgetauscht, Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Meilensteine in der Geschichte der Weststadtkonferenz sind: das erste Weststadtfest (1996), das Spielumfeldprogramm (1998), die Weststadt-Revue als erstes Bühnenprojekt (2001), die Einrichtung des Weststadtbüros (2007), die Aufnahme von Teilen der Weststadt in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ (2009) und die Einrichtung eines großen Stadtteilzentrums (2011).

Projektanschrift: 
Kulturzentrum musa e.V.
Untertitel / Slogan: 
interkulturelle Begegnung beim Kochen und Essen an Feuerschale und Küchenhexe
Ausgangslage / Problem: 

Hannover-Sahlkamp ist ein Stadtteil, in dem bereits Bürger aus 60-70 Nationen leben. Hinzugekommen ist ein Flüchtlingswohnheim im benachbarten Stadtteil Vahrenheide und Geflüchtete die bei ihren Verwandten im Wohnquartier leben.
Diese Familien in das Leben im Stadtbezirk zu integrieren ist eine große Herausforderung. Es gibt noch große sprachliche, soziale und kulturelle Barrieren. Hier möchte der Stadtteilbauernhof einen Treffpunkt schaffen, der bisherige Besucher aus dem Wohnquartier und neu hinzugezogene in Kontakt bringt. Der Kennlernprozess bedarf der Moderation, da die verschiedenen ethnischen Gruppen sonst unter sich bleiben und eine Mischung nicht statt findet. Die deutschen Familien, die den Bauernhof besuchen haben Angst vor Krankheiten, gewalttätigen Übergriffen und Überfremdung. Die Familien in der Flüchtlingsunterkunft haben große Scheu an Orte zu gehen, die sie nicht kennen und zu denen sie nicht deutlich eingeladen und abgeholt werden. Das soll hier geschehen.
Der Kontakt des Bauernhofs zur Flüchtlingsunterkunft mit seinen Bewohnern und den Sozialarbeitern ist hergestellt. Jetzt ist es nötig diesen Treffpunkt außerhalb der Unterkunft im Stadtteil zu schaffen und hier gezielte Begegnungen zu initiieren. Die Outdoorküche wird gemeinsam aufgebaut und gestaltet. Die Mithilfe der Eltern beim Ausbau der Küche wird ein Anfang sein, kulturelle Barrieren zu überwinden, das gemeinsame Kochen und Verzehren von Gerichten aus verschiedenen Ländern, Tee- und Mokkanachmittage u.s.w. ermöglichen den deutschen Besuchern die Traditionen aus anderen Ländern kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen. Der erste Schritt dazu ist ein gemeinsames Dach mitten auf dem Bauernhof.

Projektanschrift: 
Stadtteilbauernhof
Untertitel / Slogan: 
Im Stadtteil sichtbar werden
Ausgangslage / Problem: 

In Letter sind zahlreiche Flüchtlinge angekommen, die dezentral untergebracht sind. Es gibt einzelne nachbarschaftliche Begegnungen, aber keinen Begegnungstreff im Stadtteil.
So ist eine niederschwellige Begegnung von Letteranern und Geflüchteten nicht möglich und immer nur auf einzelne Aktionen beschränkt.

Durch die Präsentation am Stand beim Stadtteilfest soll zum einem Begegnung ermöglicht werden, zum anderen auf das Problem fehlender Räume aufmerksam gemacht werden.

Projektanschrift: 
Letter-fit: Miteinander-Füreinander e.V.
Untertitel / Slogan: 
Treffpunkt für BewohnerInnen des Stadtteils Hannover-Sahlkamp, Beschäftigungsförderung für langzeitarbeitslose Frauen
Projektanschrift: 
SPATS e.V. - NachbarschaftsDienstLaden
Untertitel / Slogan: 
inklusive Offene Tür in einem Naturspielraum
Ausgangslage / Problem: 

Der Stadtteil Sahlkamp ist ein Wohnquartier mit einem hohen Anteil von Bewohnern mit Migrationshintergrund. Es gibt viele Familien mit mehreren Kindern und mit niedrigem Einkommen. Die Mitgliedschaft in Vereinen und der Eintritt für öffentliche Einrichtungen ist zu teuer. Deswegen verlassen Kinder und Jugendliche den Stadtteil nur selten und halten sich vorrangig zu Hause auf. Für die Kinder und Jugendlichen im Sahlkamp, aber auch in anderen Stadtgebietenn Hannovers sind Gelegenheiten zu schaffen ungehindert durch Autoverkehr und Verbotschilder in der freien Natur zu spielen. Sie sollen hier die Gelegenheit haben den Rhythmus der Jahreszeiten zu erleben, Planzen und Tiere kennenzulernen und die Produkte / Schätze, die sie uns schenken.

Projektanschrift: 
Stadtteilbauernhof
Untertitel / Slogan: 
Das Stadtteilfest auf der autofreien Deisterstraße
Ausgangslage / Problem: 

Einerseits drohte die Deisterstraße in den 00er Jahren in eine Abwärtsspirale zu geraten, was mit Hilfe von etlichen vom Quartiersmanagement der GBH initiierten Prozessen (DressUP Deisterstraße, Gründung des Deisterkiez e.V., GreenUP, Deisterstraße reloaded, Gewerbekatalog, CIMA-Gutachten, Außenraumkonzept 2016...) bewältigt werden konnte, andererseits war das Stadtteilfest "Lust auf Linden-Süd" auf dem Franzplatzfest, inhaltlich und personell in die Jahre gekommen. Durch die neue Struktur, mit der Veränderung des Ortes und der Trägerschaft, sowie einem breiteren Rahmen, konnte die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden und sogar professionelle Unterstützung (Linden Outdoor) dazu geholt werden. Der Stadtteil Linden-Süd leidet nach wie vor an einem schlechten Image. Das Stadtteilfest "Lust auf Linden-Süd" ist eine positive Kernmarke zur Imageverbesserung geworden ohne, dass sich Gruppen ausgeschlossen fühlen. Das Fest weist eine hohe Vielfalt an sozio-ökonomischen Bevölkerungsgruppen auf und bietet die Möglichkeit der Begegnung miteinander.

Projektanschrift: 
Deisterkiez e.V.
Untertitel / Slogan: 
Ein Ort der Begegung für Linden-Süd - Wir leben Vielfalt!
Ausgangslage / Problem: 

Das Stadtteilcafé Café Allerlei ist eine Idee aus dem ehemaligen "Bildungsnetz" der AG Kinder und Jugend, einer Vernetzungsrunde von Bildungs- und Erziehungsträgern im Stadtteil Linden-Süd. Teilnehmende sind alle KiTas und Horte unterschiedlicher Träger, das Familienzentrum, die Sprachförderung der LHH, die Kinder-, Jugend-, Familienberatungsstelle der LHH, der Kommunale Sozialdienst, die vor Ort tätigen Träger der Hilfen zur Erziehung, das Kulturbüro Linden-Süd, die Grundschule Egestorff plus Schulsozialarbeit, das innovative Modellprojekt des Diakonischen Werkes an der Grundschule sowie die Plinke als offene Kindereinrichtung des Trägers Entschieden für Christus.

Neben der Definition von Schnittmengen im Aufgabenfeld der unterschiedlichen Einrichtungen wurde an gemeinsamen Zielen für die Kinder und deren Familien im Bezug auf Bildungschancen und gesellschaftlicher Teilhabe gearbeitet. Dabei wurde deutlich, dass eine Bündelung der Kompetenzen im Stadtteil zum Thema Eltern-/ Familienaktivierung, -bildung erforderlich ist, um viele Eltern/Familien anzusprechen und dabei die Ressourcen der MitarbeiterInnen ebenso wie die der Familien gewinnbringend an einem zentralen Ort einzusetzen.

Gerade vor dem Hintergrund eines fehlenden Stadtteilzentrums kristallisierte sich im "Bildungsnetz" die Methode Stadtteil-Café zur Erhöhung der Bildungs- und Teilhabechancen der Menschen in Linden-Süd heraus. Das "Bildungsnetz" wendete sich mit diesen Ideen an den Stadtteilverein (FELS e.V.), der die Konzeptarbeit begleitete, zunächst die Trägerschafft übernahm und das Projekt mit einer, vom Quartiersmanagement Linden-Süd (GBH, jetzt hanova) finanzierten, halben Stelle koordinierte.

Projektanschrift: 
FELS e.V. / Caritasverband