Ausgangslage: 

Eine Besonderheit der Hildesheimer Nordstadt besteht darin, dass eine große Zahl an sehr verschiedenen religiösen bzw. Werte-Gemeinschaften hier ihren Sitz hat. Die große Unterschiedlichkeit der Bevölkerung bildet sich darin in besonderer Weise ab. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen, sind demnach nicht in der Lage aus eigenen Kräften für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Weiterhin leben hier zunehmend viele Menschen mit Behinderungen, die im Zusammenhang der sog. Konversionsprozesse der Einrichtungen der Lebenshilfe und der Diakonie Himmelsthür in eine zu fördernde inklusive Gesellschaft zu integrieren sind. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangeörigkeit ist in der Nordstadt höher als in anderen Stadtteilen. Wichtig ist dabei die Perspektive einer positiven, die Chancen sehenden Betrachtungsweise dieser Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Die hohe Zahl der Haushalte Alleinerziehender weist auf eine erhöhte Zahl an Hilfebedürftigen im Bereich der Hilfen zur Erziehung hin. Zugleich gibt es viele Einpersonen-Haushalte, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung liegen könnte. Die Familien, die in der Nordstadt wohnen, sind größer als in anderen Stadtteilen. Dazu passt die deutlich höhere Frauenerwerbslosigkeit, die zugleich die Zahl der Familien in prekären Lebenslagen höher erscheinen lässt. In der Nordstadt, insbesondere der südlichen Nordstadt, gibt es die günstigsten Wohnungen des gesamten Stadtgebiets, zugleich ist eine entsprechend höhere Fluktuation zu verzeichnen. Außerdem befindet sich hier die städtische Unterkunft für Flüchtlinge, sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingen, sowie eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen.

Projektanschrift: 
Nordstadt.Mehr.Wert i.G.
Untertitel / Slogan: 
Sport Frei
Ausgangslage: 

Uns lag es sehr am Herzen unsere Kinder sportlich zu fördern und an ihre eigenen Grenzen zubringen.  Die Kinder konnten dadurch neue Freundschaften knüpfen und alte vertiefen.

Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport e.V.
Untertitel / Slogan: 
Gesunde Tomaten und freche Ziegen
Ausgangslage: 

Mit diesem Projekt wollten wir den Kindern aus verschiedenen Nationen, die teilweise auch in ihrer Heimat auf dem Dorf lebten, das Landleben in Deutschland nahelegen.

Es sollte ihnen zeigen, wie es auf einen Bauernhof zu geht, und was  der Unterschied zwischen biologischem Anbau und konverttioneller Landwirtschaft ist.

Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport e.V.
Untertitel / Slogan: 
Tag an der Nordsee mit Spiel und Spass
Ausgangslage: 

Eine Fahrt an die Nordsee ist für viele Familien in unserem Wohngebiet finanziell nicht erschwinglich. Im Durchschnitt leben in einem Haushalt 3-4 Kinder. Unser Bestreben ist es, die Ferienaktionen attraktiver und abwechslungsreicher zu gestalten. Durch die Kooperation mit anderen Netzwerken ist es uns gelungen, am Ende des Tages in glückliche Kinderaugen zu schauen.

Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport e.V.
Untertitel / Slogan: 
Wir wollen der Zeit eine besondere Bedeutung verleihen, indem wir ein buntes kulturelles Progamm etablieren, das Menschen verschiedenster Nationen, Kulturen und Generationen verbindet und ein gemeinschaftliches Ankommen im Stadtteil ermöglicht.
Ausgangslage: 

Die Angebote des MGH waren in der Vergangenheit an verschiedensten Standorten verortet, so dass ein Zusammenwachsen der einzelnen Gruppen und das Entstehen von positiven Synergieeffekten nicht möglich war. Zudem konnten die vorhandenen Räumlichkeiten dem Bedarf im Kinder - und Jugendbereich nicht mehr standhalten, und dringend erforderliche Zusatzangebote konnten nicht umgesetzt werde. Für viele Menschen war das Hauptgebäude schwer zu erreichen, für andere wiederum auf Grund seines "versteckten" Standortes überhaupt nicht präsent. Aber gerade die Tatsache, dass es sich bei der Nordstadt um einen Stadtteil mit einem erhöten Anteil von Senioren und Zugezogenen handelt sorgt dafür, dass es zwingend erforderlich ist einen Ort der Begegnung und Unterstützung bei besonderem Hilfebedarf zu etablieren, der gleichermaßen durch die Vielfalt seines Angebotes in der Lage ist, einer Vereinsamung und Ausgrenzung der dort ansässigen und zugezogenen Bewohner vorzubeugen. Damit es aber einen echten "Neustart" geben kann, ist es zwingend erforderlich die Ankommensphase durch ein ganz eigenes Projekt zu begleiten, das zum einen dafür sorgt, dass die Bewohner aufmerksam werden und Schwellenängste überwinden und zum anderen durch seine besondere Vielfalt einen großen Interessenbereich abdeckt und somit die unterschiedlichsten Menschen erreichen kann.

Projektanschrift: 
Mehrgenerationenhause.V.

Sonder-Newsletter stadtteilarbeit.de

 

Liebe Abonnent*innen des Newsletters stadtteilarbeit.de,

hiermit schicken wir Ihnen/euch eine Einladung zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt der Sektion Gemeinwesenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit.

Wir möchten Ihnen/euch diese Einladung ganz besonders ans Herz legen und bitten Sie/Euch sehr, sich an der Umfrage zu beteiligen und mit vereinten Kräften die Anliegen der Gemeinwesenarbeit voranzubringen.

Ihre/eure Redaktion von stadtteilarbeit.de

 

Hier die Einladung:

Untertitel / Slogan: 
"Männerfreie Zone"
Ausgangslage: 

Frauen kommen auf uns zu, so wünschen wir uns das. Sie teilen uns ihre persönlichen Wünsche mit. Wir stellen immer wieder fest, daß die Ängste weniger werden und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Frauen dabei behilflich zu sein, ihre Restängste zu bewältigen damit sie ein gesundes Selbstbewusstsein  erlangen. In diesem Projekt können sie sich austauschen und Erfahrungen sammeln.

Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport e.V.
Untertitel / Slogan: 
Schöne Dinge zu kleinen Preisen
Ausgangslage: 

Wie schon erwähnt, leben unserem Stadtteil überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund. Besonders für unsere Flüchtlinge ist es sehr schwer, sich in unsere Kultur mit einzubringen. Sie sind oft ängstlich, weil die deutsche Sprache ihrerseits noch nicht so beherrscht wird. Bei Frauen ist es sehr auffällig. Sie machen den Haushalt und hüten die Kinder. Um diese Bewohner in unsere Gesellschaft mit einzugliedern, führen wir Projekte wie zum Beispiel den Flohmarkt durch. Dort treffen viele Bewohner unterschiedlicher Herkunft aufeinander, es kommt zu Unterhaltungen und die Scheu wird so langsam abgelegt.

Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport
Untertitel / Slogan: 
Niedrigschwellige Anlaufstelle für Senior*innen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte
Ausgangslage: 

Eines der wesentlichen Ergebnisse des „4. Quartiersgesprächs“ vom September 2017, das von der Sozialplanung des Dezernats III der LHH organisiert wurde, ist die Feststellung, dass ältere Menschen mit Migrationshintergrund besser erreicht werden sollten, damit ihnen sowohl der Zugang zu Beratungs- und Hilfsangeboten als auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben adressatengerechter ermöglicht wird. Denn es besteht ein hoher Informationsbedarf bei der älteren Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte zu den Themen Prävention, ambulante bis stationäre Versorgung, finanzielle Sicherheit, Freizeit, Kultur und Bildung. Hier setzt das neue Projekt „Senior*innen-Aktiv-Zentrum Sahlkamp“ an, das im Anschluss an Gespräche im Rahmen des „Fachaustausches Senioren“ im Mai 2018 vom Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte, dem SPATS e.V. und dem Seniorenbüro Sahlkamp entwickelt wurde. In den frei werdenden barrierefrei zugänglichen Räumlichkeiten der Sparkasse Hannover in der Elmstraße 17 – im höchsten Hochhaus des Sahlkamps gegenüber dem Sahlkampmarkt gelegen – wird das Projekt räumlich ab Januar 2019 angesiedelt sein. Die Vorlaufzeit zur Organisierung der Räumlichkeiten, den Umzug des SPATS-Projekts „Wohnzufriedenheit“, der SPATS-Geschäftsstelle und des Seniorenbüros der Epiphanias-Gemeinde sowie erste inhaltliche Absprachen zur zukünftigen Kooperation der Beteiligten wird die Monate Oktober bis Dezember 2018 umfassen.

Projektanschrift: 
SPATS e.V.
Untertitel / Slogan: 
Kaputt, was tun?
Projektanschrift: 
Gemeinschaft Hasport e.V.